6.Übung am Mittwoch, den 22.07.2026
- Lukas Schilchegger
- vor 3 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Übungsthema:
Arbeitsunfall in einer ehemaligen Seilbahnstation
Ort: Ehemalige Talstation
Mannschaftsstärke: 22 Personen
Fahrzeuge: MTFA, RLF-A 2000, LFWA 1000, DLA(K)A 23-12,
Zusätzliche Kräfte: Rotes Kreuz (First Responder)
Im Rahmen der wöchentlichen Übung wurde ein Arbeitsunfall in der ehemaligen Talstation einer stillgelegten Seilbahnanlage angenommen. Das Szenario sah zwei verletzte Personen auf unterschiedlichen Ebenen des Gebäudes vor. Aufgrund der abgelegenen Lage und der örtlichen Gegebenheiten wurde der Einsatzabschnitt Menschenrettung nach Absprache mit dem Einsatzleiter an den Gruppenkommandanten des LFWA 1000 übergeben.
Der Zugang zum Unfallort erfolgte zunächst mittels der dreiteiligen Schiebeleiter unseres RLF - A 2000. Ein erster Suchtrupp erreichte die erste verletzte Person, welche einen Herz - Kreislauf - Stillstand erlitten hatte. Unverzüglich wurde mit der Reanimation begonnen und die medizinische Erstversorgung durchgeführt, bis die eintreffenden Rettungssanitäter die Reanimationsmaßnahmen übernahmen. Gleichzeitig stellte das LFWA 1000 einen weiteren Suchtrupp welcher die Mannschaft bei der Menschenrettung unterstützte. Zusätzlich wurde Beleuchtung, Leinen, sowie weiteres benötigtes Einsatzmaterial zum Unfallort gebracht. Nachdem die Person wieder stabilisiert werden konnte, erfolgte die schonende Rettung mittels unserer DLA(K)A 23 - 12.
Im weiteren Übungsverlauf konnte auf einer höher gelegenen Plattform eine zweite verletzte Person mit einer Schulterverletzung lokalisiert werden. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Suchtrupp wurde auch diese Person mithilfe der Drehleiter sicher gerettet. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse und der schwierigen Positionierung des Korbes war dabei besonderes Fingerspitzengefühl der Drehleitermaschinisten erforderlich, welches eindrucksvoll unter Beweis gestellt wurde.
Die Übung bot allen Teilnehmern die Möglichkeit, das Zusammenspiel zwischen Menschenrettung, medizinischer Erstversorgung und der Rettung aus exponierten Lagen unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren. Ein herzlicher Dank gilt allen Übungsteilnehmern sowie dem Roten Kreuz (First Responder) für die Unterstützung bei der Durchführung dieser Übung.









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